Leitbild
Die Rehabilitationsmaßnahme dient dazu, eine passgenaue und möglichst weitgehende und dauerhafte (Wieder-)Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Dabei sollen Arbeitsbelastung und gesundheitliche Selbstsorge in ein gutes Gleichgewicht gebracht werden. Die folgenden therapeutischen Leitlinien von beta-REHA dienen der Förderung von Erwerbsfähigkeit, Bewältigungskompetenz und Gesundheit der Teilnehmer(innen) und der Inklusion.
Personenzentrierte individuelle Rehabilitation und partizipative Rehabilitationsgestaltung
„first place, then train“: betriebliche Belastungserprobungen und Praktika unter realen Bedingungen mit Beginn der RPK-Maßnahme
betriebsnahe und regionale Arbeitsweise
Ressourcenorientierung
Förderung von Empowerment
Ermittlung von individuellen Fähigkeiten und Neigungen; Erprobung von günstigen Arbeitsbedingungen; Vorbereitung einer passgenauen Integration
Sicherung der Rehabilitationserfolge und Förderung einer dauerhaften Inklusion auf dem Arbeitsmarkt
Qualitätskriterien zur Umsetzung der therapeutischen Leitlinien
Beteiligung der Teilnehmer(innen) an der Rehabilitationsgestaltung
Respektvolle und gesundheitsfördernde therapeutische Beziehungsgestaltung
Verlässlichkeit und Transparenz der therapeutischen Rahmenbedingungen
regelmäßige multiprofessionelle Fallreflexion im Team
regelmäßige Fortbildung und Supervision
Einsatz von wissenschaftlich evaluierten therapeutischen Methoden, orientiert an den diagnoseübergreifenden Rehabilitationsleitlinien für schwere
psychische Beeinträchtigungen (Jäckel et al 2010; DGPPN S3-Leitlinie)
Ausbau und Pflege von Betriebskontakten in Stadt und Region Hannover